Sportfest 2026 – Ein Tag voller Energie, Teamgeist und Begeisterung
Quietschende Sportschuhe, ausgelassenes Gelächter, Tribünen voller Schülerinnen und Schüler. Dienstag, der 29. September 2026 – das diesjährige Sportfest beginnt wie jedes andere auch.
Schon früh am Morgen ist es ungewöhnlich warm. Die Sonne bahnt sich problemlos ihren Weg zwischen den wenigen Wolken hindurch. Dicke Jacken, weiche Wollpullover und Thermosflaschen mit heißem Tee können schnell beiseitegelegt werden.
In freudiger Erwartung trudeln nach und nach alle Wettkämpferinnen und Wettkämpfer im Waldstadion ein, laufen schon mal die ersten Runden, springen auf und ab, strecken und dehnen sich und schütteln so auch den letzten Rest Müdigkeit aus ihren Gliedern.
Spannung bis zum Startschuss
Nach einer kurzen, motivierenden Ansprache des Schulleiters werden die Wettkämpfe offiziell eröffnet. Den Anfang machen die Klassenstaffeln der Jahrgänge 7 bis 11.
Für einen kurzen Moment fühlt es sich an, als würde die Zeit stillstehen. Die Spannung scheint zum Greifen nah. Dann fällt der Startschuss und das Rennen nimmt seinen Lauf. Vor lauter Anfeuerungsrufen und aufgeregtem Stimmengewirr kann man kaum hören, wie Herr Kanngießer die jeweiligen Gewinner verkündet.
Spätestens jetzt hat der Kampfgeist alle Schülerinnen und Schüler gepackt. Trägheit wandelt sich in Elan, Desinteresse in Begeisterung. Voller Eifer geben sie in den einzelnen Disziplinen ihr Bestes: Sie sprinten die 50 Meter so schnell wie noch nie, springen in die Sandgrube, so weit sie nur können, und katapultieren die schweren Eisenkugeln mit ungeahnter Kraft durch die Luft.
Sportlicher Ehrgeiz und gute Stimmung
Die Lehrkräfte sind währenddessen augenscheinlich mindestens genauso enthusiastisch dabei und freuen sich über jede Zeit und jeden Meter – egal, ob Bestleistung oder nicht. Gleichzeitig sorgt die lebhafte, schwungvolle Musik, die dank großer Lautsprecher durch das ganze Stadion schallt, für eine unvergessliche, lockere Stimmung.
Sogar die Zwölftklässlerinnen und Zwölftklässler, die den Lehrkräften unter die Arme greifen, scheinen sich zu amüsieren. Ob sie nun Zeiten stoppen, Werte in verschiedene Tabellen eintragen oder im unübersehbaren, orangefarbenen Foodtruck Burger-Patties braten – sie feuern die jüngeren Schülerinnen und Schüler lautstark an oder singen fröhlich bekannte Titel vor sich hin.
Langsam gerät der eine oder andere ins Schwitzen, manchen steckt die Anstrengung schon in den Beinen, und viele kehren erschöpft von ihrer letzten Disziplin zurück.
Siegerehrung und ein spannendes Finale
Dann werden die ersten Urkunden verteilt. Stolz erklimmen die neuen Schulmeisterinnen und Schulmeister das Siegertreppchen und grinsen breit in die Kamera, während Klassenkameradinnen, Klassenkameraden und Freunde laut klatschen und ihnen begeistert zurufen.
Zu guter Letzt versammeln sich die vier schnellsten Mädchen und Jungen jedes Jahrgangs zur abschließenden Jahrgangsstaffel – dem Höhepunkt, dem viele schon von Beginn an entgegenfiebern.
Ein letztes Mal treten sie gegeneinander an und kämpfen mit aller Kraft um den Sieg. Mit Wind in den Haaren und dem tosenden Jubel der übrigen Schülerinnen und Schüler im Ohr kommt die Schlussläuferin der 10. Klassen als Erste im Ziel an.
Noch ein paar stürmische Umarmungen, ein begeistertes Schlusswort von Herrn Kanngießer – dann ist das Sportfest beendet. Müde, aber glücklich machen sich die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer auf den Weg nach Hause.
Mehr als nur ein sportlicher Wettkampf
Es war ein Tag, der wohl allen gezeigt hat, wie schön sich Zusammenhalt und Gemeinschaftsgefühl anfühlen können. Und dass es am Ende nicht darauf ankommt, zu gewinnen, sondern das Beste aus sich herauszuholen und sich auch über die Erfolge anderer zu freuen.
Uta Friedrichsen (Klasse 12)